multi System boot einrichten

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  • This topic has 30 replies, 6 voices, and was last updated Feb 14-9:14 pm by PPC.
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  • #131905
    Member
    oxtorner

      Es wäre vielleicht ganz sinnvoll, die Partitionen sda3 ebenfalls zu löschen. Dann den Installer von Antix laufen lassen und ihn anzuweisen, den nicht benutzten Plattenplatz zu verwenden. Geht natürlich auch, erst Partitionen einzurichten und dann den Installer dort hinein installieren zu lassen.

      was den ersten Screenshot angeht: Sind die Partitionen tatsächlich gemountet oder erscheinen sie nur im Dateimanager? In keinem meiner Systeme liessen sich diese beiden Partitionen mounten, weil die Mountpoints nicht existieren. Und selbst wenn sie existierten, hast Du Schreibrechte?

      Was das Ruminstallieren angeht: Die Idee, man machte eine Beispielinstallation mit diversen Linuxen und Windows, kann nicht funktionieren. Windows läßt sich, ohne ein erhebliches Rumgedaddel nicht einfach 1:1 auf einen anderen Datenträger kopieren. Ohne Aktivierungsprobleme zu bekommen, muß ich einen 1:1 Klon des ursprünglichen Datenträgers erstellen können. Dazu gehört auch die Hardwarekennung des Datenträgers. Was mit einschlägigen Imageerstellern nicht geht. Abweichungen in der Hardware beim Zielsystem führen immer zu Fehlermeldungen bis hin zur Aufforderung einer neuen Aktivierung. Was allerdings geht, ist einen Installer zu erstellen, der Windows neu auf dem Zielsystem installiert. MS hat für Massenanwender entsprechende Werkzeuge im Portfolio. In gewissem Umfang gilt dies auch für Unixe: Ich kann eine lauffähige Kopie erstellen, aber ich muß natürlich dafür sorgen, dass der jeweilige User eingerichtet wird und ggf. vom Ursprungssystem abweichende Treiber geladen werden können. Für jedes Betriebssystem gilt natürlich, dass auch sowas wie Netzwerk eingerichtet wird.

      Und so geht es, ein zweites System zu einem bestehenden zu installieren: Vorhandenes System ist 40 Gb HD mit gegen 10 Gb freiem, nicht alloziertem Speicher. Start von Antix von USB, Aufruf Installationsprogramm. Bild1_2 obere Hälfte zeigt die Plattenaufteilung, wie der Installer sie sieht. Der nicht allozierte Speicherplatz erscheint nicht. GParted aufrufen. Bild1_2 untere Hälfte zeigt die aktuelle Platte mit dem noch nicht zugeordnetem Speicher. Neue Partition erstellen, Bild3_4 obere Hälfte. Ich verwende hier eine primäre Partition, es geht aber natürlich auch eine Erweiterte, Unixe können das.
      In Bild2_3 untere Hälfte ist die Partition erstellt und formatiert. In Bild5 wird die Partition als Installationsort gewählt. Es ist außerdem erforderlich, den Mountpoint festzulegen. Das muß root sein. Geht, wenn man auf den kleinen Pfeil in der Spalte “use for” anklickt und “/” wählt. Bild6 zeigt die Fortsetzung der Installation.
      Hth
      oxtorner

      #132564
      Member
      jamo

        @Robin und alle anderen die uns helfen

        …. ich habe noch nicht alle Vorschläge ausprobiert aber das schaffe ich dann später.

        Beim Probieren ist mir ein offensichtlicher Fehler aufgefallen: Die Partitionen, die er nicht akzeptieren will, werden von GP für den User root und nicht für den normalen User eingerichtet.

        Ich finde nicht heraus, wie man den User ROOT aktiviert damit man die Partitionen mounten kann. Ich weiss auch nicht sicher, ob das root Passwort, was ich in Erinnerung habe wirklich das Richtige ist. Es ist auch unsicher, dass dann die für den root eingehängten Laufwerke, auch für den User laufen.

        Ich hatte dann die Idee, dass ich GP auf KNOPPIX nehme und damit die Partitionen neu aufsetze. Das hat dann auch mit einer 2ten Partition geklappt … die 3. Partition ist aber wieder auf den root fixiert.

        Mir scheint auch, dass das mit den primären Partitionen nicht wirklich die Lösung ist … ich denke, dass mindestens die 3. Partition eine extendet werden muss … dann kann es 2 Partitionen in dieser Extended Partition haben. Es sieht sogar so aus, als ob die ersten beiden Partitionen auch in einer Extended Partition sein sollten.

        Weiss das irgend jemand?

        Und kann ich das root User Problem auch mit “allowed_internal_devices = *” in der /etc/udevil/udevil.conf umfahren? Könnte antiX dann auch das NTFS Format und vielleicht sogar das Apple Format lesen?

        Und das mit unseren FailSave Windows Installationen ist nur eine sehr einfache Rettung von Windows Systemen die extrem problemlos läuft: Man sichert, wenn das Windows System ordentlich läuft, einfach den Ordner windows als kopie in einem anderen Ordner. Wenn dann der normale Ordner irgendwie beschädigt wird, braucht man nur, beim Neustart dem alten Windows Ordner einen anderen Namen geben und dem Ordner mit der Kopie gibt man den normalen Namen … das sind 2 Linien in einem Batch Job. Danach startet das System wieder neu mit dem Inhalt vom Backup. Wir hatten da oftmals viele Test Systeme auf einer Festplatte, die man ganz einfach nur durch das Umbenennen der Verzeichnisse austauschen konnte.

        Das geht garantiert auch bei LINUX … statt dass man da X Systeme in X Partitionen abspeichert, müsste es möglich sein, dass man einfach, beim Starten, die Ordner vom gewünschten Betriebssystem tauscht, damit dann das Betriebssystem läuft, was man braucht.

        Wir wollen schon lange, dass das Betriebssystem unabhängig von den Daten gespeichert wird und dass da nur noch der Admin drankommt. Der normale User muss da gar nicht drankommen. Bei mir/uns sind die Daten und die Einstellungen, sowieso nicht dort, wo das Betriebssystem ist. Auf das Betriebssystem darf man nur dann zugreifen, wenn man da dran was machen will/muss. Auf die Einstellungen und die Programme darf man nur dann zugreifen, wenn man da dran was verändern muss.

        Die Vollpfosten, die da jetzt autonome Autos zusammenbasteln, die jeder verblödete Elektronik-Bastler mit einem einfältigen Störsender, ausser Betrieb setzen kann, müssen dringend lernen, dass das Unfug ist.

        Danke,
        Jamo

        #132572
        Member
        Xunzi_23

          Jamo from pxoxd fondation
          Anstatt höchtrabende recht wirren Fragen und behauptungen aufszustellen.

          Ein Foundation der keine suchmaschine findet, Bitte Vorstellen.

          Sie behaupten ein Proffessor zu sein, Details Bitte, hier stellen sich die Mietglieder normalerweise vor.

          Sie schreiben wir, Behaupten alle andere sind doof und unfähig, wären sie der genie die sie behaupten werden
          sie mit methodik innerhalb zwei drei wochen lernen können wie beherrschbar zuverlässig und flexible linux ist.
          Es ist ein offenes Buch.

          Sie schreiben über ein BIOS die sie nicht verstehen, Es gibt HERSTELLER DOKUMENTATION. lESE ES..

          I’ve been able to show you for over 25 years how to reorganize e-mail so that no SPAM can mess up our time

          In IT, everything has to work in such a way that users don’t have to waste a single second on any nonsense.

          Software must be a lever that increases the user’s productivity in such a way that he can achieve a multiple return on investment. every unnecessary gimmick and every bug search reduces profit.

          One of the main goals of our organization is that we want every person on this earth to receive optimal training so that they can be sustainable, future-oriented, productive and value-adding in all areas.

          An excellent training course, from which millions of people can benefit, costs 50 times less than 100 teachers/professors who waste the time of 3000 students with their mostly improvised, backward lectures.
          Lectures that ruin the time.

          You have shown me sweet nothing except that you are either a total fake,a spammer, a total time waster or so big headed as to think the whole world around you is populated by idiots who will do all the work for you although you could easily learn to do so. If you are anywhere near what you claim.

          You are up to now, at least in this forum UP TO NOW in no way value adding….

          • This reply was modified 2 weeks, 6 days ago by Xunzi_23.
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          #132589
          Member
          jamo

            Hallo

            Sind die Partitionen tatsächlich gemountet oder erscheinen sie nur im Dateimanager? In keinem meiner Systeme liessen sich diese beiden Partitionen mounten, weil die Mountpoints nicht existieren. Und selbst wenn sie existierten, hast Du Schreibrechte?

            Ich habe inzwischen festgestellt dass GP weitere Partitionen für den ROOT erstellt und dass ich deshalb nicht an die Partitionen komme. Ich habe dann mit Knoppix versucht ob da GP die Partitionen richtig installiert … das tut es aber auch nur bei der 2. Partition, die dann ansprechbar ist … die 3. Partition hat immer noch den USER ROOT.

            das Ruminstallieren

            Das geht bei Windows wenn man das kaputte Betriebssystem durch eine Kopie ersetzt die man früher gemacht hat … per batch job unter DOS … ren windows windows.bk2 ren windows.bk1 windows das dient nur dazu ein eventuell kaputtgeschossenes Windows durch eine ältere Kopie zu ersetzen. Ich glaube fast auch nicht, dass das mit verschiedenen Windows Versionen geht.

            Dass das eine völlig unbekannte Methode ist,kommt daher, dass auch die Bastler von Windows noch im Zeitalter von kleinen Datenträgern hängengeblieben sind, wo es eine Sauerei war,wenn man da xx Gb Speicherplatz mit einer Kopie vom System versaut hat. Das ist so eine Idioten Geschichte wie der aktive Desktop, den man nicht mehr entwickelt, weil er anfänglich oft abgestürzt ist oder wie der Zirkus um das plug and play, was mal den BG blamiert hat.

            Ich würde annehmen, dass das ähnlich auch bei antiX gehen könnte wenn man da alle Verzeichnisse gegen andere Versionen austauscht … da hat man dann in einer Partition mehrere Versionen, von antiX, die man durch Umbenennen aktivieren kann.(da könnte man dann den Leuten problemlos verschiedene Desktops zeigen ohne dass man da alles umbauen muss)

            Ich werde Deine tolle Anleitung in den nächsten Tagen umsetzen … vorher muss ich mir aber noch ausdenken wie ich die relativ ordentliche MX version mit SNAPSHOT sichere und dann wieder so als 2. System installieren kann.

            Das ist ein bisschen dämlich, weil ich da über SD-Karten gehen muss … und die sind (von mir aus gesehen) ein gefährlicher Notbehelf … wir haben hier 10 solche Karten und davon haben 6 Lese und Schreibfehler. Wenn man die in einem Adapter verwendet hat der Adapter zusätzlich noch einen Schreibschutzschalter, der so ungeschickt designt ist, dass man ihn oftmals versehentlich, beim reinstecken, einschaltet… es ist, wie bei vielem in der Informatik .. die Leute werden mit Bull-Shit beschäftigt der schon seit 30 Jahren ins Museum gehört.

            Ich melde mich dann bald wieder um Dir zu sagen, das ich endlich weitergekommen bin.

            Danke,
            Jamo

            PS dieses Foren Programm hat einen Fehler … wenn man beim Schreiben, von einer Antwort, ein Bild im Threat anschaut, dann geht das Bild auf und kann wieder geschlossen werden, aber dann ist der Text der vorher in der Antwort stand im Eimer … auch CTRL-Z hilft nicht.

            #132688
            Member
            jamo

              Beim Snapshot kommt die Meldung die ihr auf dem Screenshot findet …eigentlich aht es genug Speicherplatz

              #132716
              Member
              Robin

                eigentlich aht es genug Speicherplatz

                Wieso nur “eigentlich”? Wurde es denn nicht komplett geschrieben? Das sieht doch perfekt aus. Isohybrid schmeißt Dir die Warnung wegen der zuvielen 4525 Zylindern nur um die Ohren, weil, wie dort steht, nicht alle BIOSen dieses Medium erkennen werden. Mit nur 1024 Zylindern sähe das anders aus, dann kämen alle BIOSe damit zurecht. Aber dann paßt nicht alles hinein, was hinein muß.

                dieses Foren Programm hat einen Fehler … wenn man beim Schreiben, von einer Antwort, ein Bild im Threat anschaut, dann geht das Bild auf und kann wieder geschlossen werden, aber dann ist der Text der vorher in der Antwort stand im Eimer … auch CTRL-Z hilft nicht.

                Ja. Das war vor einiger Zeit mal anders, da kam der Text mit der “Seite zurück” Taste des Browsers wieder zurück. Entweder ein Browserupdate oder ein Update der Forensoftware muß das irgendwann zum Schlechteren verändert haben.

                Windows is like a submarine. Open a window and serious problems will start.

                #132717
                Member
                Robin

                  Und wenn ich schonmal hier bin, gleich noch ein paar Antworten.

                  Ich weiss auch nicht sicher, ob das root Passwort, was ich in Erinnerung habe wirklich das Richtige ist.

                  Dann schreibe es Dir halt auf, nachdem Du es erneuert hast, und stecke den Zettel in eine SOS-Rettungskapsel, die Du dir um den Hals hängen kannst.
                  https://www.sos-talisman.de/images/mittelteil_sos_talisman_homepage.jpg 😈 *duckundwech*

                  Ich finde nicht heraus, wie man den User ROOT aktiviert damit man die Partitionen mounten kann.

                  Da gibt’s was im antiX Kontrollzentrum. Und Du brauchst in antiX dafür den Nutzer »root« nicht erst zu aktivieren, der ist schon aktiv.
                  Die Standard-Paßworte im Live-System stehen in der Hilfe, wenn Du im Bootbildschirm die Taste F1 drückst. Sie lauten:
                  demo für den Benutzer demo
                  root für den Benutzer root
                  Nicht schwer zu merken, auch ganz ohne Rettungskapsel. Und falls doch vergessen, wie gesagt, im Bootbildschirm von antiX gibt es jeeede Menge Hilfe.

                  Wir wollen schon lange, dass das Betriebssystem unabhängig von den Daten gespeichert wird

                  Das ist bei Linux (und natürlich damit auch bei antiX) schon immer der Standard. Wozu glaubst Du wohl, ist das Homeverzeichnis gut? Das kannst Du sogar auf einer ganz anderen Festplatte einrichten, als das Wurzelverzeichnis des Systems. Dorthin wird es dann als /home nur eingehängt.

                  und dass da nur noch der Admin drankommt.

                  Nunja, warum auch nicht. Das ist auf öffentlich zugänglichen Linux-Rechnern (z.B. in Bibliotheken, Hochschulen, Internetcafés oder sonstwo) doch immer so. Wenn Du der Admin bist, dann gib’ den Nutzern halt das root-Paßwort nicht. Dann haben sie keinen Zugriff auf die Dateien in den Systemverzeichnissen und können auch nichts heruminstallieren. (Zugriff meint hier: sie können nur das ausführen, was Du als Admin ihnen erlaubt hast, und außerhalb ihres Home-Verzeichnisses nur die Dateien verändern, für die Du als Admin ihnen das ausdrücklich gestattet hast. Du kannst sie sogar vom Lesen oder Auflisten von Verzeichnissen aussperren.
                  Linux verwaltet alle Zugriffsberechtigungen auf Dateisystemebene (file permissions). Mache Dich damit einmal vertraut (was macht chmod, chown, was bedeutet 755, 664, 644, 400 etc. oder -rw-r- -r- -, -rw-rw-r- oder -rwxr-xr-x etc. und wie änderst Du das? Klicke im Helferlein ganz unten auf der Seite ein bißchen herum, dann wirst Du schnell den Durchblick haben. Damit kannst Du dann als Admin ganz genau festlegen, in welches Verzeichnis welcher Nutzer hinschauen darf, welche Dateien er lesen oder schreiben kann, wo er neue Verzeichnisse anlegen und wo er neue Dateien anlegen kann, oder welche Programmdateien er ausführen darf und welche nicht. Damit Du das nicht für jeden Nutzer einzeln machen mußt, erstellst Du für bestimmte Aufgabenbereiche Nutzergruppen, deren Mitglieder dann bestimmte Rechte haben, die Du bei Erstellung der Gruppen festgelegt hast. Jeder Nutzer kann Mitglied in beliebig vielen Gruppen sein. So kannst Du dann festlegen, was ein bestimmter Nutzer auf dem System machen kann, indem Du ihn in die entsprechenden Gruppen steckst. Und schließlich kannst Du mit der sudoers Datei noch festlegen, welche Ausnahmen es für bestimmte Nutzer oder Nutzergruppen du zulassen möchtest. Die nimmst Du dann in die Gruppe sudoers auf, und erlaubst ihnen damit die Nutzung von sudo, um temporär Rootrechte zu erlangen. Dazu brauchen sie dann Dein Rootpaßwort nicht, sondern nur ihr eigenes Nutzerpaßwort. Schau’ Dich mal in der Nutzerverwaltung im antiX-Kontrollzentrum gründlich um, besonders im Reiter Gruppenmitgliedschaft, und lies den Abschnitt über sudo.

                  Noch mehr: https://debiananwenderhandbuch.de/index.html

                  Und falls es ein grüßeres Projekt ist, das Du da vor hast, und Du es schnell erreichen willst, ohne die Geduld aufzubringen, das nötige Wissen erst durch endlose Versuche selbst zu erwerben (wie wir das alle hier machen), dann gibt es auch noch kommerzielle Hilfe zu Linux:
                  https://www.debian.org/consultants/#DE
                  Das sind dann Spezialisten, die sich genau für die Umsetzung Deines Projektes Zeit nehmen und es so aufsetzen, zuschneiden und auch verwalten, wie Du es haben willst. Zeit, die Du dann aber natürlich bezahlen mußt, das ist die Kehrseite davon, einen genau auf die eigenen Vorgaben zugeschnittenen Service zu bekommen. Einige der Consultants bieten für gemeinnützige Zwecke sogar kostenlose oder stark vergünstigte Beratung.

                  Das soll natürlich nicht heißen, daß wir hier nicht gerne helfen werden, so gut wir das eben können, wasauchimmer Du vor hast. Es ist nur, für größere Vorhaben kann es vielleicht sinnvoll sein, über professionellen Support nachzudenken, damit nicht viel Arbeitszeit (vor allem Deine eigene) sinnlos verschwendet wird, weil keiner eine konkrete Vorstellung davon hat, wo es am Ende damit hinaus will, und welche Methoden dafür dann am geeignetsten sind.

                  Windows is like a submarine. Open a window and serious problems will start.

                  #132793
                  Member
                  oxtorner

                    Jamo wrote:
                    Ich habe inzwischen festgestellt dass GP weitere Partitionen für den ROOT erstellt und dass ich deshalb nicht an die Partitionen komme. Ich habe dann mit Knoppix versucht ob da GP die Partitionen richtig installiert … das tut es aber auch nur bei der 2. Partition, die dann ansprechbar ist … die 3. Partition hat immer noch den USER ROOT.

                    Ja und? Wo ist da das Problem? Die Mountpunkte und Benutzerrechte haben genau gar nichts mit der Partitionierung zu tun. Im MBR oder GPT steht nix von Benutzerrechten. Genau genommen braucht es für die Partitionierung kein Partitionsprogramm, sondern nur einen Hexeditor. Wohin eine Partion gemountet wird, wer überhaupt mounten darf und wem die gemountete Partition gehört, steht woanders.

                    Jamo wrote:
                    Das geht bei Windows wenn man das kaputte Betriebssystem durch eine Kopie ersetzt die man früher gemacht hat … per batch job unter DOS … ren windows windows.bk2 ren windows.bk1 windows das dient nur dazu ein eventuell kaputtgeschossenes Windows durch eine ältere Kopie zu ersetzen. Ich glaube fast auch nicht, dass das mit verschiedenen Windows Versionen geht.

                    So, so, nur der Neugierde halber: Woher nimmst Du denn die Treiber für SATA CD-Rom oder USB? Von so klitzekleinen Sachen wie einen aktuellen (!) NTFS-Treiber oder einen Treiber für einigermaßen aktuellen Chipsatztreiber mal abgesehen. Mit riesigem Aufwand kriegt man FreeDos auf einem aktuellen Board mit aktueller Festplatte zum Laufen und ein NTFS-Treiber läuft auch mit Glück. Aber mit so einem wackeligen System im undokumentierten NTFS umzupfuschen …? Kann man machen, klar.

                    Jamo wrote:
                    Dass das eine völlig unbekannte Methode ist,kommt daher,

                    dass mit dem stumpfen Kopieren des Windows-Verzeichnisses nur ein winziger Bruchteil von Problemen mit dem Startverhalten von Windows gelöst werden kann. Aber warum auch die Reparaturfunktionen der Windows-Installationsdisk nutzen, wenn ich ein stattdessen ein richtig uraltes Betriebssystem mit wackeligen Treibern und Warez herrichten kann…

                    Jamo wrote:
                    […]

                    Jamo wrote:
                    Ich würde annehmen, dass das ähnlich auch bei antiX gehen könnte wenn man da alle Verzeichnisse gegen andere Versionen austauscht … da hat man dann in einer Partition mehrere Versionen, von antiX, die man durch Umbenennen aktivieren kann.(da könnte man dann den Leuten problemlos verschiedene Desktops zeigen ohne dass man da alles umbauen muss)

                    Warum sollte jemand das machen wollen? Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, reicht es doch, einen Displaymanager zu installieren, der eine Auswahlmöglichkeit für den Desktop bietet.

                    Jamo wrote: […]

                    Jamo wrote:
                    Das ist ein bisschen dämlich, weil ich da über SD-Karten gehen muss … und die sind (von mir aus gesehen) ein gefährlicher Notbehelf … wir haben hier 10 solche Karten und davon haben 6 Lese und Schreibfehler. Wenn man die in einem Adapter verwendet hat der Adapter zusätzlich noch einen Schreibschutzschalter, der so ungeschickt designt ist, dass man ihn oftmals versehentlich, beim reinstecken, einschaltet… es ist, wie bei vielem in der Informatik .. die Leute werden mit Bull-Shit beschäftigt der schon seit 30 Jahren ins Museum gehört.

                    Verstehe ich das richtig: Du verwendest einen Datentraeger, der moeglicherweise Schreib/Lesefehler hat und gehst davon aus, das Dir bei Problemen, die auf der untersten Ebene eben diesen Datentraeger beschreiben sollen, geholfen werden kann?
                    Und im Uebrigen: Deine Definition von Informatik ist falsch.
                    Hth
                    oxtorner

                    #132836
                    Member
                    jamo

                      Das Problem mit dem WLan hat sich erledigt … ich habe eine andere ISO gefunden, die kein Problem mehr mit dem WLan hat. Mit der geht es komischerweise sowohl mit dem alten wie auch mit dem neuen Kernel.

                      Aber mit dem Multiboot bin ich noch nicht wirklich weitergekommen. Wenn ich jetzt versuche antiX auf eine leere Partition von der SSD zu bringen kommt jedesmal die Meldung, dass es eine root partition von mindestens5,6 Gb braucht., Die hat es zwar für die funktionnierende MX Version aber antiX will die nicht in den leeren Partitionen anlegen. Ich habe sogar versucht da mal eine 20 GB Partition plus eine ca 200 GB Partition zu erzeugen, aber das nützt auch nichts.

                      Könnte es sein, dass nur die beiden ersten Partitionen plus EINE weitere Partition möglich sind, die der Installer dann aufteilt?

                      Danke

                      #132896
                      Member
                      Robin

                        Könnte es sein, dass nur die beiden ersten Partitionen plus EINE weitere Partition möglich sind, die der Installer dann aufteilt?

                        Wohin die Installation geht, hängt von den Einstellungen in Bild 5 von oxtorner oben ab.
                        Und ja, falls Du auf einer Platte mit MS-DOS MBR versuchst, mehr als 4 primäre Partitionen anzulegen, geht das natürlich nicht, das hatte ich ja weiter oben im Thread schon einmal gesagt. An dieser Beschränkung kann auch das antiX Installationsprogramm nichts ändern.

                        Mache es einfach so, wie oxtorner es Dir empfohlen hat. Dann sollte es auch bei Dir mit der Installation funktionieren.

                        Und dann gibt es ja noch einen anderen Weg, das zu erreichen, was Du haben willst: Das OS einfach in eine Datei packen und spazieren tragen:

                        Schau’ Dir mal die »frugale« Installation an, die antiX anbietet. Dazu hat Dolphin Oracle ein Video erstellt. Auch wenn es mit einer älteren antiX-Version gezeigt wird, funktioniert das noch genauso mit antiX 21/22 und 23.

                        Gib in ein Terminalfenster (Hauptmenü → Terminal) folgendes ein, ohne die $-Zeichen, die sagen nur, daß Du es als normaler Nutzer machen sollst, nicht als root, sonst wäre das Zeichen eine Raute # :

                        $ yt-dlp --sub-langs 'de' --convert-subs 'srt' --embed-subs 'http://www.youtube.com/watch?v=6ZGTBUW3bnA'
                        $ mpv 'antiX (and MX) frugal installs (with grub entry) [6ZGTBUW3bnA].mkv'

                        (Der erste Befehl sorgt für ordentliche deutsche Untertitel, nicht die kauderwelsch-autmatische Youtobe-übersetzung, dazu muß das Video auf der Fesplatte abgelegt und bearbeitet werden, das macht alles der erste Befehl automatisch. Warte einfach, bis er fertig ist. Die Videodatei ist etwa 24MB groß. Der zweite Befehl spielt die Videodatei mit den deutschen Untertiteln dann lokal ab.)

                        Damit kannst Du dann einfach beliebig viele dieser “Container” nebeneinander auf Deine Festplatte packen, und so aus dem Bootmenü heraus dann in unterschiedlich eingerichtete Varianten booten.

                        Außerdem kannst Du diese frugalen Container beliebig herumkopieren, und sie auf anderen Systemen ebenfalls starten, oder sie von einem Backup zurück auf die Festplatte oder eine andere Festplatte kopieren. Genau das also, was Du suchst.

                        Dazu braucht es dann nichteinmal separate Partitionen.

                        da könnte man dann den Leuten problemlos verschiedene Desktops zeigen ohne dass man da alles umbauen muss)

                        Ja, warum denn nicht einfach im Live-Betrieb umschalten, ganz ohne Neustart? Das ist in antiX doch noch viel problemloser: antiX Hauptmenü → Desktop → Weitere Desktops → (wähle was Du magst, aber Vorsicht mit Herbstluft, da brauchst Du etwas Geduld und Ausdauer, um die Bedienung zu erlernen.) Der Wechsel zwischen den verschiedenen Fensterverwaltungen geschieht unmittelbar und ohne Abmeldung vom System, also nicht erschrecken, wenn das Bild kurz ein bißchen flackert. Warte, bis die Oberfläche wieder komplett aufgebaut ist, das dauert einige Sekunden. Wenn dir die vorhandenen Varianten nicht ausreichen (Du kannst jede davon separat einrichten), gibt es noch die Möglichkeit, weitere Fensterverwaltungsprogramme hinzuzufügen, irgendwo in der Hilfe oder hier im Forum findest Du die Anleitung wie das geht.

                        Windows is like a submarine. Open a window and serious problems will start.

                        #132921
                        Member
                        oxtorner

                          Könnte es sein, dass nur die beiden ersten Partitionen plus EINE weitere Partition möglich sind, die der Installer dann aufteilt?

                          Wohin die Installation geht, hängt von den Einstellungen in Bild 5 von oxtorner oben ab.
                          Und ja, falls Du auf einer Platte mit MS-DOS MBR versuchst, mehr als 4 primäre Partitionen anzulegen, geht das natürlich nicht, das hatte ich ja weiter oben im Thread schon einmal gesagt. An dieser Beschränkung kann auch das antiX Installationsprogramm nichts ändern.

                          Mache es einfach so, wie oxtorner es Dir empfohlen hat. Dann sollte es auch bei Dir mit der Installation funktionieren.

                          Ggf. könnte auch noch der Hinweis hilfreich sein, das Partitionsprogramm im Installerkontext aufzurufen. Dann kann der Installer gleich die Mountpoints, die natürlich angegeben werden müssen, in die fstab eintragen.
                          Ich fürchte nur, dass solche Hinweise gar nicht erst gelesen werden. Für mich sind Deine Erläuterungen durchaus nützlich, dass mit den “frugalen” Installationen kannte ich noch nicht, obwohl diverse Linuxe bei mir seit über 20 Jahren in Benutzung sind. Mir allerdings wäre es auch nie eingefallen, einen Programierer zu beschimpfen, weil ich den Unterschied zwischen $ und # nicht kenne, oder weil vermeintlich doppelte Verzeichnisse auftauchen, die ich für einen Fehler halte. Scheint mir aber immer mehr zu zunehmen: Was sind das nur für Deppen von “Informatikern”, die Programme schreiben, die einen Computer das machen lassen, was ich ihm auftrage. Und nicht das, was ich will, aber nicht aufgetragen habe!

                          Gut im Übrigen, dass Du nicht noch auf eine einzurichtende Swap-Partition hingewiesen hast, die auch noch für sowohl MX wie auch für Antix nutzbar werden soll.

                          oxtorner

                          • This reply was modified 2 weeks, 3 days ago by oxtorner.
                          #132928
                          Member
                          jamo

                            @Xunzi_23,

                            Danke das mit

                            Type browser.sessionhistory.max_entries in the search field and press Enter or Return.

                            Das probiere ich … das ist sicher eine gute Idee…

                            Jamo

                            #133170
                            Member
                            jamo

                              PPC, Robin,Xunzi_23,

                              Ich habe jetzt die zusätzlichen Partitionen gelöscht und dann das Installations-Programm von antiX dazu gebracht, dass es im ungenützten Raum der SSD selbst die erforderlichen Partitionen schafft. Das hat dann geklappt. Jetzt habe ich eine Version von antiX die, bis auf ein paar kleine Fehler, gut läuft.

                              Nach der Installation hatte es einen kleinen Fehler … antiX startete extrem schnell nach dem Einschalten … der Screen mit der Auswahl war nur für ein paar Sekunden zu sehen und es war fast nicht möglich da eine Auswahl zu treffen. Das habe ich dann mit der Boot Reperatur von MX bereinigt. Das hat aber dazu geführt, dass antiX, wenn man es auswählt, extrem langsam startet … (MX startet extrem schnell — antiX braucht so ca 5 Minuten bis es aus dem schwarzen Bildschirm wieder raus kommt. Dann verlangt es den Usernamen und das passwort.

                              Es scheint mir auch so zu sein, dass ich auch jetzt nicht an alle Partitionen dran komme … vielleicht, sind da einige nur vom Root aus zu erreichen… und wie ich den Nutzer auf den Root umstelle,, habe ich bis jetzt nicht herausgefunden … SU root und dann das Passwort bringt scheinbar nichts.

                              Sagt mir bitte auch wie ich den Nutzer der Partitionen ändern kann … von mir aus müssen alle Partitionen sowohl vom Root-Nutzer als auch von anderen Nutzern nutzbar sein. Ich muss auch wissen, wie ich die Passwörter ändere …

                              Wenn Ihr keinen anderen Vorschlag habt, werde ich mir snapshots von beiden Installationen machen … die nehme ich dann auf SD Karten und dann mlösche ich die ganze SSD nochmals und installiere dann zuerst den antiX Snapshot auf die leere SSD.Dann reduziere ich die 2te Partition und installiere dann den Snapshot von MX auf den not allocated Teil der SSD …

                              Ich bin aber nicht 100%ig sicher dass das geht. Deshalb bitte ich Euch (= die Götter) um euren Segen … ihr müsst zwar kein harakieri machen, wenn das schiefgeht, aber es wäre schön, wenn ihr mir dann wenigstens verzeiht, dass ich gesündigt habe….

                              Und dann hat es noch einen letzten kleinen Fehler, für den ich keine Lösung finde: in der Taskleiste stehen die Namen der laufenden Programme nicht als ICON sondern als Text … workspace Alpha …und das ist ein wenig mühsam. Ich habe vieles versucht aber bis jetzt bin ich da nicht zu einer Lösung gekommen…

                              Danke,
                              Jamo

                              #133175
                              Member
                              PPC

                                Und dann hat es noch einen letzten kleinen Fehler, für den ich keine Lösung finde: in der Taskleiste stehen die Namen der laufenden Programme nicht als ICON sondern als Text … workspace Alpha …und das ist ein wenig mühsam. Ich habe vieles versucht aber bis jetzt bin ich da nicht zu einer Lösung gekommen…

                                What the…? There are 2 possibilities:
                                1- you can’t even use a simple toolbar
                                2- there’s something very wrong with your antiX installation. Please provide a screen shot of this situation, with one or more windows open…

                                ###
                                Was zum…? Es gibt 2 Möglichkeiten:
                                1- Sie können nicht einmal eine einfache Symbolleiste verwenden
                                2- Mit Ihrer AntiX-Installation stimmt etwas nicht. Bitte stellen Sie einen Screenshot dieser Situation mit einem oder mehreren geöffneten Fenstern zur Verfügung …

                                P.

                                #133207
                                Member
                                Robin

                                  Sagt mir bitte auch wie ich den Nutzer der Partitionen ändern kann

                                  Ganz einfach. Die Partitionierung selbst ist dafür gar nicht verantwortlich. Also kannst Du den Nutzer bei der Partitionierung auch nicht ändern. Das findet alles auf Dateisystemebene statt, nicht auf der Partitionsebene. “Alles ist eine Datei.” Lesen!
                                  Es kommt also nur darauf an, wie Du Deine Partition nachher einhängst. Deswegen hatte ich Dir das hier hingetextet:

                                  Linux verwaltet alle Zugriffsberechtigungen auf Dateisystemebene (file permissions). Mache Dich damit einmal vertraut (was macht chmod, chown, was bedeutet 755, 664, 644, 400 etc. oder -rw-r- -r- -, -rw-rw-r- oder -rwxr-xr-x etc. und wie änderst Du das? Klicke im Helferlein ganz unten auf der Seite ein bißchen herum, dann wirst Du schnell den Durchblick haben. Damit kannst Du dann als Admin ganz genau festlegen, in welches Verzeichnis welcher Nutzer hinschauen darf, welche Dateien er lesen oder schreiben kann, wo er neue Verzeichnisse anlegen und wo er neue Dateien anlegen kann, oder welche Programmdateien er ausführen darf und welche nicht

                                  Das zu verinnerlichen, ist das A und O, wenn Du einen Schritt mit Linux weiterkommen willst.

                                  Das Wurzelverzeichnis des Systems wird grundsätzlich nur für Root beschreibbar eingerichtet. Die Nutzer dürfen es in weiten Teilen nur lesen. Aber theoretisch kannst Du es auch so einhängen, daß alle alles schreiben, lesen und ausführen dürfen. Das ist dann aber kein brauchbares Betriebssystem mehr. Du schrubst ja selbst: Die blöden Nutzer (da schließe ich mich ein!) sollen nicht alles dürfen.

                                  aber bis jetzt bin ich da nicht zu einer Lösung gekommen

                                  Ich würde Dir vorschlagen, das System erstmal gründlich im Live Modus zu erforschen und kennenzulernen. Da funktioniert bei der “full” Version eigentlich alles direkt, wenn der Desktop erscheint. Alle Symbole sind in der Taskleiste, die vorinstallierten Programme funktionieren alle, und Du kannst Dich langsam vorantasten, weil ja rundum schon alles funktioniert. Dort probiere aus, wie die Sache mit den Rechten für “Besitzer (u), Gruppe (g) und Andere (o) in der Praxis funktioniert, und schau’ Dir an, welche Verzeichnisse mit welchen Nutzerrechten eingehängt sind, und für wen sie zugreifbar sind (oder eben nicht).

                                  Deshalb bitte ich Euch (= die Götter) um euren Segen

                                  Klingt zwar hübsch, stimmt aber nicht. Wir sind alle nur ganz normale Nutzer hier, die sich gegenseitig helfen, und ab und zu etwas zum antiX System beitragen, seien es Übersetzungen von Programmen oder Handbüchern (z.B. ins Deutsche), oder seien es kleine Skripte, die die Nutzung erleichtern, oder (wer das kann) auch richtige Programme, wenn es da eine Lücke oder Verbesserungsbedarf gibt. Ich bin z.B. zusammen mit Marcelo (brasilianisches Portugiesisch) und Wallon (belgisches Französisch) viel in der Übersetzung unterwegs.

                                  SU root und dann das Passwort bringt scheinbar nichts.

                                  Nein. natürlich nicht. Ich hatte Dir doch das Zaubersprüchebuch schon verlinkt? Nachlesen: Die Unterschiede zwischen su und sudo, und wie man das anwendet.

                                  Übrigens, falls es Dir nicht aufgefallen ist: Das Buch hat ein Stichtwortverzeichnis. Darin habe ich unter “su, sudo, sudoers …” die entsprechende Seite für Dich zum Nachlesen innerhalb von Sekunden aufgeblättert. Wetten, das kannst Du auch?

                                  Ob Du nachher lieber mit sudo, das Du bestimmten Befehlen, die Rootrechte benötigen, in einer normalen Konsole voranstellst…
                                  oder ob Du lieber gleich eine Root-Konsole verwentest (Hast Du überhaupt schon mal die Einträge im antiX Hauptmenü sorgfältig angeschaut? Da gibt es ein Root-Terminal… Um es zu öffnen, mußt Du nicht das Root-Paßwort, sondern Dein Benutzerpaßwort eingeben, da es per sudo und nicht per su gestartet wird.)…
                                  also, welche der beiden Methoden Du nachher im täglichen Umgang bevorzugst, liegt ganz bei Dir. Es gibt bissige Verfechter von su, und genauso bissige Verfechter der sudo- Methode. Beides hat Vor- und Nachteile. Einer der Vorteile von sudo ist: Du bist gezwungen, erst nachzudenken, ob der Befehl wirklich Rootrechte benötigt. Andereseits kannst Du als sehr erfahrener Anwender im Root Terminal schneller sein, und sparst Dir die ständige wiederholte Paßworteintipperei. Diesen Komfort erkaufst Du aber mit einem hohen Risiko: Ein unbedachter Befehl wird unmittelbar und ohne Schutz ausgeführt, auch wenn er das ganze System löscht (dazu braucht es nur einen Irrtum in einer Befehlssyntax). Also, bitte sei sehr vorsichtig, wenn Du tatsächlich das Root-Terminal nutzt, statt erstmal mit sudo in der normalen Konsole vorlieb zu nehmen. Ich würde Dir jedenfalls raten, Dir die Rootkonsole aufzusparen, bis Du sehr viel Erfahrung angesammelt hast. Man kann sehr schnell etwas komplett zerschießen. Andererseits: Noch niemand hat den Umgang mit einem Messer oder einer Schere erlernt, ohne sich nicht ein paaar mal kräftig in den Finger geschnitten zu haben… Also, mache es so, wie es sich für Dich richtig anfühlt, eingedenk der Warnung vor der scharfen Klinge, die das Root-Terminal darstellt.

                                  Wenn Du ganz sicher gehen willst, beim Erforschen und Experimentieren mit dem System nichts zu zerschießen, klemme die Fesplatte (und alle anderen externen Datenträger) physikalisch ab, und arbeite einfach direkt vom USB-Stift, den Du vorher mit dem “Live-USB maker” aus dem Kontrollzentrum erstellt hast. Da kannst Du dann wirklich alles in der Root-Konsole ausprobieren, bis Du eine gewisse Sicherheit im Umgang gewonnen hast. Wenn Du dabei das System zerschießt: Egal, boote einfach neu, und es wird wieder alles funktionieren wie zu Beginn, und Du kannst es nochmals probieren, und überlegen, wo der Fehler steckte. Das alles geht mit einer installierten Version nicht so leicht. Wenn die gründlich zerschossen ist, dann bleibt Dir nur die Neuinstallation.

                                  Windows is like a submarine. Open a window and serious problems will start.

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